Weniger Dinge? Klar. Aber was ist mit weniger „Müssen“? Wenn wir an Minimalismus denken, denken wir...
Der Gläser-Check: Wie voll sind deine Lebensbereiche wirklich?
Manchmal ist es kein großes Drama, das uns aus dem Gleichgewicht bringt. Sondern viele kleine Verschiebungen, die wir zu lange übersehen. Ein bisschen mehr Arbeit hier. Ein bisschen weniger Zeit für Familie dort. Hobbys, die „gerade nicht dran sind“. Pausen, die wir uns später nehmen wollen. Und irgendwann fühlt sich alles gleichzeitig zu viel und zu wenig an.
Nicht leer genug, um alarmierend zu sein.
Nicht stimmig genug, um ruhig zu bleiben.
👉 Wenn du gerade das Gefühl hast, dass dein Alltag funktioniert, aber sich nicht mehr richtig anfühlt, kann der Gläser-Check ein guter erster Schritt sein, um wieder Klarheit zu gewinnen.
Warum ich mein Leben nicht mehr als To-do-Liste betrachte
Ich bin Mama von zwei Kindern und führe zwei Unternehmen. Das allein sagt noch nichts über mein Leben aus, aber es erklärt, warum Balance für mich kein fester Zustand ist, sondern etwas, das sich ständig verschiebt. Es gibt Phasen,
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da verbringe ich zu viel Zeit am Schreibtisch
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da rutschen Hobbys und Erholung leise aus dem Alltag
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und es gibt Dinge, zu denen ich mich aufraffen muss, obwohl ich sie eigentlich gern tue.
Früher habe ich dann versucht, alles gleichzeitig zu optimieren. Besser planen. Effizienter werden. Noch strukturierter sein. Heute weiß ich: Das war nie das eigentliche Problem.
Die entscheidende Frage ist nicht: „Schaffe ich alles?“
Sondern: „Passt das Verhältnis noch?“
Genau hier setzt der Gläser-Check an. Ich stelle mir mein Leben nicht mehr als einen großen Block vor, sondern als mehrere Gläser:
Familie, Arbeit, Gesundheit, Freundschaften, Ich-Zeit, Wachstum, Geld – je nach Lebensphase unterschiedlich. Und dann schaue ich ehrlich hin:
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Welches Glas ist randvoll?
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Welches läuft über?
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Welches ist fast leer?
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Und welches ist gerade genau richtig?
Nicht mit dem Anspruch, dass alle Gläser gleich voll sein müssen. Sondern mit der Erlaubnis, dass Ungleichgewicht Hinweise liefert – keine Vorwürfe. Genau das machen wir auch im Gläser-Check: Wir schauen gemeinsam auf deine Lebensbereiche und darauf, was sie dir gerade sagen wollen.
Balance heißt nicht Gleichverteilung
Ein Punkt, der oft missverstanden wird: Balance bedeutet nicht, jedem Lebensbereich gleich viel Zeit oder Energie zu geben. Manche Phasen brauchen mehr Fokus auf Arbeit. Andere mehr Raum für Familie oder Regeneration. Manche Gläser dürfen bewusst weniger Aufmerksamkeit bekommen – ohne schlechtes Gewissen.
Der Gläser-Check hilft mir dabei, zu erkennen, wo ein Zuviel entsteht, wo ein Zuwenig schmerzt und wo ich aufhören darf, nachzubessern.
Wenn Zeit fehlt, obwohl der Kalender voll ist
Ein typisches Beispiel sehe ich immer wieder und kenne es selbst gut: Viele Menschen planen ihre Tage so, als würden Essen, Einkaufen, Kochen oder Wegezeiten irgendwie „nebenbei“ passieren. Der Kalender ist voll. Die 24 Stunden scheinen verplant. Und trotzdem bleibt das Gefühl: Ich komme einfach nicht rum.
Erst beim genaueren Hinsehen wird klar: Da sind täglich anderthalb Stunden auf der Autobahn. Da sind Mahlzeiten, die Zeit brauchen (nicht nur zum Essen, sondern auch zur Vorbereitung).Da sind Übergänge, die Energie kosten, obwohl sie im Kalender gar nicht auftauchen.
Der Gläser-Check macht genau das sichtbar. Nicht, um noch effizienter zu werden, sondern um Realität anzuerkennen, statt sie wegzuoptimieren. Und oft entsteht Entlastung nicht durch „mehr schaffen“, sondern durch ehrlichere Planung oder durch die Erlaubnis, an anderer Stelle weniger zu wollen.
Kleine Schritte statt radikaler Veränderungen
Was ich am Gläser-Check besonders schätze: Er führt nicht zu großen Umbrüchen, sondern zu konkreten, machbaren Entscheidungen. Zum Beispiel:
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Wo kann ich weniger perfektionistisch sein?
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Wo lohnt es sich, Unterstützung zu holen – etwa im Haushalt?
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Welche Erwartungen darf ich gerade loslassen, weil mir ein anderer Lebensbereich wichtiger ist?
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Was sind echte low-hanging fruits, die Entlastung bringen, ohne alles umzubauen?
Manchmal ist es kein zusätzliches To-do. Sondern ein bewusstes: „So darf das jetzt sein.“
Und manchmal ist es ein klares: „Hier brauche ich eine kleine Veränderung – jetzt.“
👉 Wenn du dir genau diese Klarheit wünschst, kannst du dich hier für den Gläser-Check anmelden und gemeinsam mit mir hinschauen.
Selbstführung beginnt mit ehrlicher Betrachtung
Der Gläser-Check ist für mich kein Tool zur Selbstoptimierung. Er ist eine Einladung zur Selbstführung. Nicht reaktiv auf volle Kalender. Nicht getrieben von äußeren Erwartungen. Sondern orientiert an dem, was dein Leben gerade wirklich braucht.
🧩 Er schafft Abstand.
🧩 Klarheit.
🧩 Und eine freundliche Ehrlichkeit dir selbst gegenüber.
Eine Einladung zum Innehalten
Wenn du das Gefühl hast,
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dass dein Alltag funktioniert, sich aber nicht mehr stimmig anfühlt
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dass du viel trägst, aber wenig Raum hast
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oder dass ein paar kleine Veränderungen gerade viel bewirken könnten
dann lade ich dich ein, deine Gläser einmal bewusst anzuschauen. 👉 Beim Gläser-Check schauen wir gemeinsam:
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wie voll deine Lebensbereiche aktuell sind
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wo Balance fehlt oder Druck entstanden ist
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und welche kleinen, realistischen Schritte dir jetzt wirklich helfen
Nicht perfekt.
Nicht effizienter.
Sondern ehrlicher und passender zu deinem Leben.